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Nein zur 3.Start- und Landebahn
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Das blaue Jobwunder - Was die dritte Startbahn wirklich bringen würde Gutachten von Prof. Thießen [211 KB]
Eines der Hauptargumente, die für den Bau der geplanten dritten Startbahn am Flughafen München immer wieder ins Feld geführt wird, lautet, sie sei notwendig, um die Wirtschaftskraft des Standorts und ganz Bayerns zu sichern und tausende neuer Arbeitsplätze zu schaffen. Die Flughafen München GmbH (FMG) und ihre Gutachter versprechen das Blaue vom Himmel. Was ist von solchen Ankündigungen zu halten?
Prof. Dr. Friedrich Thießen von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Chemnitz hat im Auftrag der Bayerischen Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen die entsprechenden Prognose-gutachten, die die FMG im Planfeststellungs-verfahren vorgelegt hat, unter die Lupe genommen und stellt die Ergebnisse seiner Qualitätsprüfung im Rahmen eines Fachgesprächs vor.
Statistik Flugbewegungen
Die 3. Bahn bringt weitere Belastungen mit sich - auch für Hallbergmoos . Die An- und Abflugverfahren müssen an einen Flughafen mit drei Bahnen angepasst werden. Dadurch nimmt der Lärm auf jeder Abflugroute stark zu! Die offiziellen Flugrouten finden Sie hier!
Immer mehr Bürger müssen in Gebieten wohnen, deren Lärmbelastung laut Umweltbundesamt Gesundheitsbeinträchtigungen nicht mehr ausschließt, oder die gar zum Wohnen ungeeignet sind!
Der Bau einer weiteren Start- und Landebahn ist unnötig. Gemäß einem von der FMG beauftragten Gutachten wächst der Flughafen München bereits mit den zwei vorhandenen Bahnen von 28,6 Millionen Passagieren im Jahr 2005 auf 41,9 Millionen Passagiere im Jahr 2020! Bereits dieses Wachstum bringt erhebliche Belastungen für das Umland und die Menschen mit sich.
Im internationalen Vergleich nutzt die FMG die Kapazität bei Weitem nicht aus ( alle Daten 2004): London-Heathrow: 67,3 Mio. Fluggäste; 470.000 Flugbewegungen London-Gatwick: 31,5 Mio. Fluggäste; 251.000 Flugbewegungen Frankfurt/Main: 51,1 Mio. Fluggäste; 477.500 Flugbewegungen München: 26,8 Mio. Fluggäste; 383.000 Flugbewegungen
Knapp 20 % der Kapazität werden in München mit innerdeutschen Kurzstreckenflügen verbraucht, die ohne Probleme auf die Bahn verlagert werden könnten
Das starke Wachstum ist mit Milliardensubventionen künstlich herbeigeführt. Der Flughafen hat für ein Gesellschafterdarlehen von knapp 1,3 Milliarden Euro in den letzten 25 Jahren nur 7 Millionen Euro an Zinsen bezahlt. Die Zinsverluste für die drei Gesellschafter belaufen sich mittlerweile auf weit über eine Milliarde Euro. Die Arbeitsplätze am Flughafen sind also hoch subventioniert
Das Gutachten der von der FMG beauftragten Gesellschaft Intraplan ist grob fehlerhaft- die Prognose des zukünftigen Luftverkehrsaufkommens und damit des Bedarfs am Flughafen München ist massiv anzuzweifeln!
Die Dritte Startbahn ist unnötig und setzt zehntausende Bürger einer massiven Gesundheitsgefährdung durch Lärm und Abgase aus.
Die BIF versteht sich als unabhängige Institution, die sich ausschließlich dem Wohl der Bürger verpflichtet fühlt . Deshalb sind wir gegen die Dritte Startbahn.
Was die 3. Start- und Landebahn für Hallbergmoos bedeutet
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